Intention und Haltung
Intention und Haltung
Antrieb Meiner Arbeit
Als Künstler aus Köln Ehrenfeld sehe ich Kunst nicht als Abbild, sondern ein Prozess der Verdichtung. Ich arbeite mit Schichtungen, Brüchen und Materialeigenschaften, die sich dem schnellen Zugriff entziehen. Meine Arbeiten entstehen in einem Spannungsfeld aus Kontrolle und Zufall – zwischen physischer Präsenz und poetischer Abstraktion.
Meine Mixed Media Kunst entsteht in einem Spannungsfeld aus Kontrolle und Zufall – zwischen körperlicher Materialität und poetischer Abstraktion.
Statt einer linearen Botschaft suche ich nach Zuständen: visuell, materiell, gedanklich. Die Werke laden ein, sich einzulassen – nicht auf eine Erklärung, sondern auf ein Erleben.


Künstlerische Haltung
Zwischen Präzision und Unsicherheit
Meine Arbeiten entstehen aus einem Interesse an offenen Formen. Ich gebe Materialien Raum, sich zu verhalten – Farben dürfen verlaufen, Strukturen sich überlagern, Oberflächen reißen. Diese Offenheit ist Teil einer künstlerischen Haltung, die sich zwischen traditioneller Technik und zeitgenössischer Experimentiervielfalt bewegt.
Das bedeutet: Ich arbeite mit großer Sorgfalt, aber lasse auch Kontrollverlust zu. In dieser Ambivalenz liegt für mich die eigentliche Spannung des künstlerischen Prozesses.
Form und Material
Textur als Sprache
Materialien sind für mich keine Träger von Inhalten, sondern aktiver Teil der Komposition. Ich arbeite mit Tinten, Sprays, modellierter Masse, Pigmenten und experimentellen Trägern. Die Oberfläche wird zum Resonanzraum, in dem sich Erinnerung, Bewegung und Struktur überlagern.
Viele meiner Werke changieren zwischen Bild und Objekt. Gerade diese Unentschiedenheit interessiert mich – sie öffnet Räume der Interpretation.
Die Textur wird zur Sprache, die über reine Form hinausgeht – ein zentraler Aspekt meiner Mixed Media Praxis.

Werkgruppen und Serienstruktur
Other Worlds als fortlaufendes System
Meine Arbeiten entstehen aus einem Interesse an offenen Formen. Ich gebe Materialien Raum, sich zu verhalten – Farben dürfen verlaufen, Strukturen sich überlagern, Oberflächen reißen. Diese Offenheit ist Teil einer künstlerischen Haltung, die sich zwischen traditioneller Technik und zeitgenössischer Experimentiervielfalt bewegt.
Das bedeutet: Ich arbeite mit großer Sorgfalt, aber lasse auch Kontrollverlust zu. In dieser Ambivalenz liegt für mich die eigentliche Spannung des künstlerischen Prozesses.
Beobachtung & Reflexion
Notationen
eines Blicks
Wahrnehmung zu fixieren – oder zu irritieren. Dabei geht es nicht um ein festes Motiv, sondern um Momente der Verdichtung: Licht, Textur, Bewegung, Stille.
In diesen Momenten zeigt sich für mich die Kraft der Kunst – nicht als Dekoration, sondern als Möglichkeit, die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen und zu erweitern.
Diese Gliederung erlaubt mir, verschiedene Aspekte meiner Arbeit differenziert zu erforschen und gleichzeitig eine übergeordnete Sprache zu entwickeln.
Diese Beobachtungen verstehe ich als Teil eines künstlerischen Denkens – eine visuelle Forschung, die sich tastend voranbewegt.


Zwischen Bruch und Schönheit
Texturen als Erinnerung
Viele meiner frühen Arbeiten entstanden aus der Faszination für zerstörte Oberflächen – für Risse, Abplatzungen, Erosion. Sie erinnerten mich an Orte, die vom Leben gezeichnet sind, an eine stille Schönheit, die erst im Unvollkommenen sichtbar wird. Diese rauen Oberflächen sind kein Effekt – sie verweisen auf eine materialbasierte Ästhetik, die Erinnerungen in Struktur übersetzt
Heute geht mein Blick weiter: Ich beginne, solche Texturen selbst zu erschaffen. Strukturen, die wirken wie durch Zeit und Natur geformt – nicht künstlich erzeugt, sondern gefunden. In meinen Malereien und Objekten entstehen damit Fragmente anderer Welten: sedimentierte Schichten, raue Übergänge, natürliche Überlagerungen. Sie verweisen auf etwas Davor und Danach.
Vielleicht ist es diese Bewegung, die meine Arbeit durchzieht – von der Bruchstelle zur Oberfläche, vom Fragment zur eigenen Bildwelt. Nicht als Statement, sondern als Einladung zum genauen Hinsehen.
Kunst FAQ
Häufig gestellte Fragen
Bei Fragen und Anfragen bin ich gerne telefonisch, Bei Instagram oder per Mail erreichbar.
Was bedeutet „Intention“ in der zeitgenössischen Kunst?
Intention ist nicht gleich Bedeutung. Sie beschreibt eine Haltung, die sich im Prozess ausdrückt – nicht in einer fertigen Aussage. In meiner Arbeit liegt sie oft in der Entscheidung für Offenheit, Materialität und Ambivalenz.
Wie entsteht eine Mixed Media Arbeit?
Meine Werke entstehen in Schichten. Ich arbeite mit Pigmenten, Tinten, Gesteinsmehl, Texturmitteln und unterschiedlichen Trägern – malerisch, skulptural, experimentell.
Warum ist Köln Ehrenfeld wichtig für deine künstlerische Arbeit?
Ehrenfeld ist ein Ort des Übergangs, des Experiments und der Vielfalt. Diese Atmosphäre prägt meine Arbeit – sie entsteht nicht im Elfenbeinturm, sondern im Austausch mit der Umgebung.
Wie unterscheiden sich deine Serien untereinander?
Jede Serie geht einer anderen ästhetischen oder materiellen Fragestellung nach. Von spekulativen Artefakten („Fragments“) bis zu atmosphärischen Tiefen („Stellar Grounds“) geht es immer um Material und Wahrnehmung.
Was möchtest du mit deiner Kunst auslösen?
Keine festen Botschaften. Ich möchte Räume öffnen, in denen Wahrnehmung, Erinnerung und Sinnlichkeit miteinander in Kontakt treten – jenseits eindeutiger Interpretationen.