Stellar Grounds – Abyss

Fragments

Fragments

Primal Bodies

Fragments

Galaxies

Other Worlds — Abstrakte Kunst und Objektkunst aus Köln

Acht Serien — Pigment, Schichtung, Abdruck, Verdichtung

Die Werkgruppe Other Worlds umfasst acht Serien. Pigment, Schichtung, Kante, Abdruck, Patina und Bruch materialisieren innere Zustände — nicht illustrativ, sondern über den Prozess im Material selbst. Jede Serie folgt einer eigenen Logik: Leinwand, Spezialpapier, Aquarellpapier, Strukturkarton, Kompositmaterial, Sprühfarbe. Gemeinsam bilden sie unterschiedliche Aggregatzustände eines inneren Universums — Gedankenfelder, Erfahrungsschichten, Reliktflächen, Körper, Fragmente und Spuren realer Orte. Alle Serien entstehen in meinem Atelier in Köln-Ehrenfeld. Originale und limitierte Fine-Art-Prints sind auf Anfrage erhältlich.

Acht Serien zwischen Malerei, Objektkunst und Materialforschung

Werkgruppenübersicht

Gedankenfelder aus Pigment und Schichtung

Galaxies

Dunkle Pigmentschichten verdichten sich auf Leinwand zu Bildräumen, in denen Tiefe nicht über Perspektive entsteht, sondern über Schichtung, Tonwert und Kanten. Die Serie lässt sich als Folge von Gedankenfeldern lesen: mal diffus und offen, mal dunkel gebündelt und fast geschlossen. Die kosmische Anmutung bleibt Wahrnehmungsrahmen — kein Motiv.

Galaxies-Werk von Chris Cabrim, abstrakte Malerei auf Leinwand mit dunklen Blau- und Violett-Pigmentschichten, verdichtete Oberfläche mit Tonwerten und Leuchtzonen.
Primal Bodies-Werk von Chris Cabrim, zwei runde Reliefobjekte in Magenta und Violett aus Pigment und Kompositmaterial, gerahmt auf weißem Grund.

Manifestierte Zustände — Körper mit Gewicht

Primal Bodies

Die runden, reliefartigen Objekte verschieben Oberfläche in Körperstatus. Pigment und Kompositmaterial verdichten sich zu Formen mit Hülle, Kern und Pigmenthaut. Die Serie lässt sich als Folge von Meilensteinen lesen: Zustände, die sich gesetzt haben, greifbar geworden sind und Gewicht tragen.

Innere Topografien aus Erfahrungsschichten

Stellar Grounds

Flüssige Pigmente und Strukturmittel lagern sich auf Spezialpapier ab, verlaufen, verdichten sich und bilden Ränder. Die Oberfläche lässt sich als innere Topografie lesen: Erfahrungen, die sich absetzen, überlagern und als Schichtung, Kante und Übergang sichtbar werden. Die landschaftliche Anmutung ist Zugang, nicht Motiv.

Stellar Grounds – Abyss von Chris Cabrim, gerahmt, Pigmente und Strukturmittel auf Spezialpapier mit verdichteten Schichten und feinen Übergängen.
Obscure Relics-Werk von Chris Cabrim, Relief auf Strukturkarton mit Pigment, Patina und Bruchkanten in Blau, Violett und Schwarz.

Verdichtete Zustände mit Patina und Bruchkante

Obscure Relics

Pigmente und Additive auf Strukturkarton bilden raue, vielschichtig gebrochene Oberflächen. Patina, Abrieb und aufgerissene Kanten halten Zustände fest, die spürbar verdichtet sind, ohne eindeutig lesbar zu werden. Die Serie lässt sich als Sammlung innerer Reliktflächen lesen: Verdichtungen, die man kennt, aber nicht sofort benennen kann.

Offene Farbräume — leichte Pigmentschichten auf Aquarellpapier

Aurora

Dünne Pigmentschichten, transparente Übergänge und Schimmerzonen bilden auf Aquarellpapier Farbfelder, die leichter und offener wirken als die verdichteten Serien der Werkgruppe. Aurora lässt sich als offener Gefühlsraum lesen: Stimmungen, die auftauchen und sich wieder entziehen können — nicht als konkrete Emotion, sondern als Farbraum, der im Material verankert bleibt.

Aurora-Werk von Chris Cabrim, leichte Pigmentschichten in Blau und Türkis auf Aquarellpapier, transparente Übergänge und offene Farbfläche.
Imprint von Chris Cabrim, Pigment durch Transfer auf Spezialpapier, monochrome blaue Topografie als Abdruck einer realen Straßenoberfläche.

Abdrücke realer Orte — Pigment durch Kontakt

Imprints

Die Arbeiten entstehen durch direkten Kontakt mit realen Oberflächen: Pigment, Druck und Reibung übertragen die Struktur eines konkreten Ortes auf Spezialpapier. Geodaten und Adresse dokumentieren die Herkunft. Die Spur löst sich vom Ursprung und steht als monochrome Topografie für sich — zwischen Karte, Abdruck und Erinnerung. Imprints bilden innerhalb von Other Worlds die Brücke zur gemeinsamen Realität.

Materielle Bruchstücke und Restformen

Fragments

Pigment, Kompositmaterial und Bruchflächen bilden offene Teilformen mit Kante, Kruste und Restcharakter. Die Objekte verweisen auf etwas, ohne es vollständig zu zeigen. Im Unterschied zu Obscure Relics müssen sie nicht emotional verdichtet wirken — ihr Kern ist das Fragmentarische selbst: Bruchstücke von etwas, einem Zustand, der offen bleiben und sich nicht erklären müssen.
Fragments-Werk von Chris Cabrim, reliefartiges Objekt aus Pigment und Kompositmaterial in Blau-Violett-Tönen mit strukturierter, gebrochener Oberfläche.

Impulsive Farbereignisse — Sprühnebel und Pigment auf Karton

Cosmic Events

Sprühfarbe trifft auf Karton und Leinwand und verdichten sich zu kurzen, offenen Zuständen. Die Serie ist bewegter und bunter als die dunklen Werkgruppen. Cosmic Events lässt sich als Folge von Materialereignissen lesen: ein Impuls, ein Auftauchen, ein Impulsiver Moment, der stehen bleibt, ohne vollständig eingeordnet zu werden.

Häufig gestellte Fragen zur Werkgruppe

Other Worlds — Serien, Material, Verfügbarkeit

Die wichtigsten Fragen zu den acht Serien, den verwendeten Materialien, zum Unterschied zwischen Original und Print sowie zu Ausstellungen und Atelierbesuchen in Köln-Ehrenfeld.

Was verbindet die acht Serien innerhalb von Other Worlds?
Alle Serien folgen derselben Grundlogik: Innere Zustände werden nicht illustriert, sondern über den Prozess im Material sichtbar — durch Pigment, Schichtung, Kante, Abdruck, Patina und Bruch. Jede Serie nutzt dabei eigene Materialien und Verfahren. Galaxies arbeitet auf Leinwand, Stellar Grounds auf Spezialpapier, Aurora auf Aquarellpapier, Imprints durch direkten Kontakt mit realen Oberflächen. Was sie verbindet, ist nicht ein Thema, sondern Materialität und Anmutung.

Ich arbeite mit flüssigen Pigmenten, Strukturmitteln, Kompositmaterial, Sprühfarbe und Gesteinsmehl — je nach Serie auf Leinwand, Spezialpapier, Aquarellpapier, Strukturkarton oder als dreidimensionales Objekt. Die Arbeiten entstehen in einem prozesshaften Aufbau: Pigmente wandern, lagern sich ab, brechen und verdichten sich. Der entscheidende Moment ist der Schnitt im Prozessfenster – dort, wo das Material am meisten der Serienanmutung entspricht, stoppe ich.

Ja. Originale und limitierte Fine-Art-Prints sind auf Anfrage erhältlich. Die Preise richten sich nach Serie, Format, Material und Objektstatus. Fine-Art-Prints werden auf Hahnemühle Photo Rag 308 g/m² gedruckt — limitiert, signiert und mit Echtheitszertifikat. Eine kurze Mail genügt: Ich antworte mit Werkdaten, Status, Detailansichten und nächsten Schritten.

Das Original ist ein Unikat — es entsteht direkt aus dem Materialprozess und kann nicht wiederholt werden. Ein Fine-Art-Print ist eine limitierte Reproduktion des Werks, gedruckt auf Hahnemühle-Papier, nummeriert, signiert und mit Echtheitszertifikat. Beide haben ihren Platz: Das Original trägt die volle Materialität, der Print macht ein Werk in mehreren Formaten und Preisstufen zugänglich.

Ich habe ständig wechselnde Ausstellungen in Köln, Düsseldorf und der Umgebung. Die Werke hängen in unterschiedlichen Cafés, Concept-Stores und zu diversen Ausstellungs-Events. Die aktuellen Ausstellungen werden auf der Startseite und unter „Ausstellung“ aufgeführt. Darüber hinaus sind diese auch in Ehrenfeld nach Terminrücksprache zu sehen.

Ja, nach Absprache. Das Atelier liegt in Köln-Ehrenfeld. Werke können dort angesehen und abgeholt werden. Eine kurze Nachricht per Mail oder Instagram reicht.