Primal Bodies – Körperliche Erinnerung als Objektform
Körper und Strukturen
Die Serie Primal Bodies vereint organisch wirkende Reliefobjekte mit einer sensiblen Materialsprache. Die runden, kompakten Formen wirken wie sedimentierte Körperfragmente – aus der Zeit gefallen, archaisch, verwittert. Pigmente, Strukturmassen und Gesteinsmehle bilden Oberflächen, die an Haut, Kruste oder fossile Schichten erinnern. Jedes Werk changiert zwischen Objektkunst und abstrakter Malerei, zwischen archäologischer Spurensuche und intuitiver Geste. Die Materialität verleiht den Arbeiten eine stille Spannung: verletzlich und kraftvoll zugleich – wie Erinnerungen, die körperlich spürbar werden. Die Serie bewegt sich thematisch zwischen fragmentarischen Körperbildern, der Idee von Erinnerung als physischer Präsenz und der Ambivalenz von Zartheit und Widerstand. Die Objekte erzählen von Transformation, Materialgedächtnis und stiller Metamorphose.
Medium
Mixed Media
Pigmente, Gesteinsmehle, Strukturmassen
Verfügbarkeit
Original
→ Auf Anfrage erhältlich
Live: 23.–25.01.2026 – Impulse-Kunstausstellung

Primal Bodies #1 – Zwischen Körperform und Fragment
Zwei reliefartige Kreise in kräftigem Magenta – „Primal Bodies #1“ verbindet organische Formprozesse mit einer tektonisch wirkenden Oberfläche. Die farblich changierenden Pigmentschichten erinnern an Sedimente, Haut, Wunden oder geologische Spuren. Die Komposition erscheint wie ein archaischer Körper: geschlossen und doch fragmentiert.
Das Werk oszilliert zwischen körperlicher Präsenz und Erinnerung – als stille Spur einer Transformation, die sich im Material eingeschrieben hat.
Material
Pigmente, Gesteinsmehle und Strukturmasse
Entstehungsjahr
2024
Maße
Objekt oben: 9,5 x 9,5 x 1 cm
Objekt unten: 17 × 17 x 1 cm
Edition
Unikat – signiert (auf Wunsch mit Rahmung)
Primal Bodies #5 – Fragment einer körperlichen Spur
In tiefem Violett und Blau erscheint die kleine, runde Form wie ein sedimentiertes Fragment – eine Erinnerung an etwas Körperliches, das sich dem Zugriff entzieht. Die fein strukturierte Oberfläche wirkt verletzlich, beinahe porös, und verleiht dem Werk eine stille, konzentrierte Präsenz. Es steht exemplarisch für die Serie Primal Bodies, in der sich organische Prozesse mit ästhetischer Geste verdichten.
Material
Pigmente, Gesteinsmehle und Strukturmasse
Entstehungsjahr
2024
Maße
Objekt: 4,5 x 2 cm
Edition
Unikat – signiert (auf Wunsch mit Rahmung)
Live: 23.–25.01.2026 – Impulse-Kunstausstellung

Live: 23.–25.01.2026 – Impulse-Kunstausstellung

Primal Bodies #2 — Zwei Körper, ein Feld
Zwei reliefartige Scheiben stehen in einem präzisen Abstand zueinander: Wie ein kleines System im Weißraum. Die Oberfläche ist nicht „bemalt“, sondern entstanden, sie wirkt wie eine Verdichtung: Pigmentzonen, matte Partien und dunklere Verdichtungen schieben sich übereinander, als wären sie abgelagert.
Die größere Form öffnet einen kühlen Bildraum zwischen Cyan, Violett und Nachtblau. Die kleinere bleibt wie ein Echo darüber – dichter, dunkler, konzentrierter. Zusammen entsteht eine stille Spannung aus Nähe und Distanz: körperlich, aber nicht figürlich; kosmisch lesbar, ohne Illustration.
Material
Pigmente, Gesteinsmehle und Strukturmasse
Entstehungsjahr
2024
Maße
Objekt oben: 9,5 x 9,5 x 1 cm
Objekt unten: 17 × 17 x 1 cm
Edition
Unikat – signiert (auf Wunsch mit Rahmung)
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